.Osteopathie
Konzept
Grundlegend für die osteopathische Medizin sind genaueste Kenntnisse über Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, sowie der einfühlsame, liebevolle Umngang mit den Patienten. Osteopathie beginnt mit dem erfassen des gesamten Menschen in seiner Körperstruktur, in seinen Kompensationsmechanismen, in der Organisation seiner Symptome und Beschwerden. Eine ausführliche Anamnese und osteopathische Diagnostik unter Berücksichtignung aller bisherigen Erkrankungen, Operationen, Traumen, Lebensereignissen etc., sowohl auf körperlicher als auch auf psycho-sozialer und emotionaler Ebene, bilden die Basis für eine erfolgreiche Behandlung. Für das Erkennen von Kontraindikationen und/oder akuten Geschehnissen, ist die umfassende Anamnese unerlässlich. In der Osteopathie bedeutet Gesundheit das Gleichgewicht aller Gewebestrukturen des gesamten Organismus, freie Mobilität und daraus resultierende Funktion und Bewegung.
Die Behandlung bezieht sich auf das gesamte Körpersystem, das parietale, viscerale und cranio-sacrale System. Dabei hat nicht das Symptom der Beschwerde Priorität, vielmehr stehen die ihr zugrundeliegenden Ursachen und deren Einordnung in das Körpersystem im Zentrum der Therapie. Die osteopathische Behandlung löst in erster Linie Funktionsstörungen auf körperlicher Ebene, berührt jedoch ebenso die psycho-emotionale und spirituelle Seite des Menschen. Um die Heilung bei einer Beschwerde oder Krankheit zu unterstützen, ist es ausschlaggebend eine Balance auf allen Ebenen des Individuums wieder herzustellen bzw. zu optimieren.
"Der Osteopath heilt nicht, sondern er hilft dem Körper/Menschen sich selbst zu Heilen". (Dr. A. T. Still)